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Herren (1) (Tennis)

Suchsdorf kehrt in die 2.Bundesliga zurück

Durch einen verdienten 5:4-Sieg gegen den schärfsten Rivalen Oldenburger TeV schaffte der Suchsdorfer SV den direkten Wiederaufstieg in die 2.Tennis-Bundesliga. In sehenswerten Einzeln, teilweise auf Weltklasse-Niveau, legte der in Bestbesetzung angetretene Gastgeber von 450 begeisterten Zuschauern auf der Anlage am Alten Steenbeker Weg den Grundstein für den zweiten Bundesliga-Aufstieg nach 2015. Obwohl alle Einzel nach zwei Sätzen entschieden waren, mangelte es nicht an Spannung, denn der SSV führte durch Siege von Evan Furness (gegen Mattis Wetzel), Gabriel Donev (gegen Lasse Muscheites), Harri Heliövaara (gegen Nikola Cacic) und Patrik Niklas-Salminen (gegen Michel Dornbusch) bereits mit 4:0, ehe die kampfstarken Gäste durch Stefan Seifert (gegen Yang Tsung-Hua) und den Ex-Suchsdorfer Florian Barth (gegen Niklas Guttau) einen Show-Down in den Doppeln erzwangen.

Auf Suchsdorfer Seite wurde die Entscheidung über die Doppelzusammensetzung im Team getroffen und da der Gegner erwartungsgemäß auf eingespielte Paare setzte, gelang eine erfolgreiche Aufstellung: alle drei SSV-Doppel gewannen den ersten Satz und erst als Harri Heliövaara und Patrik Niklas-Salminen den vielumjubelten Siegpunkt eingefahren hatten, fiel die Spannung in den anderen Doppeln etwas ab, so dass die nie aufsteckenden Niedersachsen eine Ergebniskorrektur vornehmen konnten.

Den Kieler Verantwortlichen ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Nach dem Abstieg im vergangenen Sommer haben viele Spieler aus unterschiedlichen Gründen und teils schweren Herzens den SSV verlassen. Durch den guten Namen, den sich unser Verein in der Zweitliga-Zeit gemacht hat, konnten spielstarke Akteure hinzu gewonnen werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Saison war allerdings, dass in kurzer Zeit aus den Neuzugängen eine geschlossene Einheit geformt werden konnte. Dazu haben neben den charakterlichen Eigenschaften der Akteure auch die zahlreichen Helfer in der Tennisabteilung, unsere Förderer, sowie die Installation von Karsten Windler als zweitem Coach beigetragen. Die Spieler haben sich wohlgefühlt und sind daran interessiert, auch in der neuen Saison in Suchsdorf zu spielen, so dass es keines weiteren personellen Umbruchs bedarf. Der „neue SSV“ scheint bereit für die 2.Bundesliga und die Glückwünsche der Konkurrenz (aus dritter und zweiter Liga) zeigen, dass der „Ligazwerg“ willkommen und das Suchsdorfer Konzept mit vier starken Herren-Mannschaften zwischen Liga 3 und 6 anerkannt ist. Etwas rückständig zeigte sich in diesem Punkt die Oldenburger Presse, für die bei der Bewertung einer intakten Mannschaft einzig das Kriterium Nationalität Ausschlag gebend zu sein scheint – möglicherweise ging es darum, die Stimmung vor dem Finale etwas anzuheizen. Ein Bespiel sollten sich die Journalisten an der eigenen Mannschaft nehmen, denn das gesamte OTeV-Team zeigte sich als fairer Verlierer und beglückwünschte die Suchsdorfer nach dem Spiel zum verdienten Aufstieg.

von Christoph Schrabisch
erstellt am 05.06.2019

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