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Freiwilligendienste

Highlights von meinem Freiwilligendienst

Hi, ich bin Lisa, 19 Jahre alt und habe nach dem Abi ein FSJ beim Suchsdorfer SV gemacht, wo ich schon seit den Maxis Handball spiele.Kommende Saison trainiere ich weiterhin die wE mit Marie Timm, die sich auch mit einem FSJ im SSV engagiert hat.

Erfahrungsbericht Lisa Timm, FSJ 2019/2020

Einmal geblinzelt und das Jahr war rum. Oder auch einmal geblinzelt und es war Mitte März und Corona zerstörte Maries und mein Jahresprojekt: Ein Handballturnier für die Minis und Maxis. Wir mussten um das Abschlussseminar im Juni bangen, welches ein Highlight des Freiwilligendienstes ist und die Saison war gelaufen.

Das FSJ aber nicht!

Ab Mai trainierten wir fleißig, natürlich unter Corona Bedingungen, mit der wE draußen bei den Fußballern, anstatt wie sonst drinnen in der Halle. Wir organisierten extra Trainingszeiten, da wir anstelle von 20 Mädels gleichzeitig mit höchstens 10, aufgeteilt in 5er Gruppen, trainieren durften. So hatte die wE nicht wie sonst 2,5h, sondern 4h in der Woche Training und jede von ihnen genau so viel Handball wie vorher!

Besonders schön war es, nach der Pause die Mädels wieder zu sehen, die uns auch mit einer Sonnenblume und einem kleinen Geschenk zu unserem Geburtstag überraschten.

Und jetzt zum spannenden Teil: Die Highlights von meinem Freiwilligendienst beim Suchsdorfer SV.

Vorweg gesagt: Das Abschlussseminar fand statt. Nicht wie gewohnt, sondern online, aber mit vielen tollen Workshops und Seminaren. Mein Highlight war das Live-Yoga draußen bei Abendsonne im Garten. Toll war auch BrainFit, das Live-Kochen, der Sporternährungsworkshop und die abendlichen Zoomtreffen, bei denen z.B. Werwolf oder Scribbl.io gespielt wurde.

Ich blicke auf viele lustige, schöne Momente zurück, die mir in Erinnerung bleiben werden.

Meine Lieblingsmomente kurz aufgelistet: Ehrliche Reaktionen von Kindern (teilweise Nachbarskindern), als wir erzählten, dass das Training ausfallen muss. Zurück bekamen wir einen enttäuschten Blick und ein „Och Manno, ich hab mich schon voll gefreut“. Schön ist es, zu sehen, wie die Handballbegeisterung wächst, sich jedes Kind individuell verbessert und man einen Platz in ihren Herzen gewonnen hat, so wie sie auch in unseren. Lustig ist, dass mir am Anfang das Traininggeben über den Kopf wuchs und ich gar nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Vor allem auch, was Marie und ich den Kindern am besten zuerst beibringen. Im Laufe des Jahres bin ich daran gewachsen und alles läuft quasi von alleine.

Während des Draußentrainings wurden teilweise Gänseblümchen beim Ball holen gepflückt, dann doch schnell weggeworfen. Bei einer Passübung einmal ein Vierblättriges Kleeblatt (!!!) beim Ball aufheben…

Besonders schön war die Weihnachtsfeier der Minis und Maxis, bei der eine Spielelandschaft in der Halle aufgebaut war. Marie war pausenlos mit Ticker beschäftigt und ich beim An-die-Ringe-Heben, Anschupsen oder Runterhelfen. Ein schöner, überraschender Moment war, als ein sonst eher schwer zugängliches Kind, das ich unter anderem auch bei den Ringen half, mich aus dem Nichts umarmte.

Einmal trafen wir bei einem Edekaeinkauf ein Kindergartenmädchen, welches uns trotz Maske erkannte: Natürlich wird die Autotür aufgerissen, wir hören ein „Hallo Marie und Lisa“ und von ihrer Mama ein lachendes „Jetzt weiß ich endlich, wer ihr seid“.

Die Seminare in Malente, verbunden mit täglichen Rewe Einkäufen, von uns selbst organisierten und ausgedachten Spiele-, Themen- oder Abschlussabenden, wie Schlag den Teamer, ein Harry Potter Wettkampf, ein Gruselabend oder auch ein Nintendo-Großspiel der Teamer mit Geschicklichkeitsaufgaben bleiben im Gedächtnis.

Außerdem das freudige Begrüßen auf dem Parkplatz, wenn man sich wieder sieht oder das Gehupe zum Abschied.

Super war die Betreuung und Unterstützung durch Jupp bei allen Fragen, wie auch Jana, die beim Freitagstraining immer einen kleinen Naschisnack aus ihrer Tasche zauberte. Zusätzlich das Begleiten meiner ersten Schiriversuche durch Jan, bei Marie auch Olaf. Ansonsten, wie jeder sich erkundigt hat, wie’s so geht, wenn man euch in der Halle oder auf der Straße traf. Danke!

Praktisch ist es auch, dass man Übungen im Training, die man gut fand, auch für sein eigenes Training klauen konnte. Danke dafür an Maxi, E- und D- Trainer, auch aus Kronshagen sowie die eigenen Trainer. :D

Auf der Zielgeraden zum Ende des Jahres merkt man, dass ein FSJ nicht nur ein Lückenfüller ist. Ich habe viel Neues gelernt, Lizenzen absolviert, viele neue Gesichter kennengelernt und mich persönlich weiterentwickelt.

Wie ist also ein Freiwilligendienst beim SSV?

Zusammenfassend: Einfach nur geil.

von Lisa Timm
erstellt am 11.08.2020

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